Sikawild (lat. Cervus nippon )

Die Urheimat des Sikawildes liegt in Japan, Manschurei und Nordchina. Es wurde erstmals im 19 Jahrhundert in Deutschland ausgesetzt.

Sikawild kommt in Deutschland in geringen Beständen in Nordrhein-Westfalen, in Schleswig-Holstein und in Südbaden in freier Wildbahn vor.

Die Vorteile des Sikawildes liegen in seiner außerordenlichen Toleranz gegeüber anderen Wildarten und in der Schmackhaftigkeit seines Wildbrets begründet.

Sikawild ist im Gegensatz zum Rotwild, welches ursprünglich ein Steppenbewohner war, ein Waldbewohner.

Sikawild brunftet wie Rotwild im September/Oktober. Der Brunftschrei ist ein greller Pfeifton.

Das Gewicht des Sikawildes entspricht etwa dem des Damwildes.

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